Das Fest der Liebe mit Weihnachtsbaum und Geschenken steht vor der T├╝r.
Wir bei TINI feiern das ÔÇ×Fest der LiebeÔÇť das ganze Jahr. Mit jeder Neuaufnahme wird einem Gesch├Âpf die T├╝re aufgetan. So auch f├╝r BABSI


Sie hatte keinen Namen als sie uns vor wenigen Wochen an der Leine ├╝bergeben wurde. Wir waren total schockiert. Wir blickten auf ein H├Ąufchen Elend, auf dessen Gesicht nur eine Nase zu erkennen war. Es gab keine Augen  -   es gab nur Haare ├╝ber Haare. Widerstrebend lie├č sich das Gesch├Âpfchen ins Haus - und als erstes ins Badezimmer ziehen. Es war durch die verwilderten Haare im Gesicht fast blind, hatte Panik vor der Ber├╝hrung und wehrte sich in Todesangst. Das war so stark, dass wir mit der Schere nur mit schnellen, wenigen Schnitten die Augen etwas frei schneiden konnten. Rote Augen blickten uns an. Den total verfilzten K├Ârper zu scheren war unm├Âglich. Auch die Hundefris├Ârin war dieser Angst vor Ber├╝hrung gegen├╝ber machtlos. Die einzige M├Âglichkeit BABSI zu scheren war, sie mit der Hundefris├Ârin zum Tierarzt zu bringen ÔÇô es ging nicht anders, die kleine H├╝ndin musste in Narkose gelegt werden!


Nur so konnte sie den Zentimeter dicken Filz am ganzen K├Ârper bearbeiten: Das Gesichtchen freischneiden, riesige Knoten am Bauch und unter den Vorderbeinen entfernen, die mit B├╝scheln von Haaren verklumpten Pfoten s├Ąubern, Krallen, die sich tief ins Fleisch bohrten, schneiden, zugewucherte Ohren freilegen und die Wand von dichten Haaren vor den Augen entfernen, die BABSI fast blind machte.
Nach der Prozedur konnten wir ein H├╝ndchen voller Misstrauen, mit abgemagertem K├Ârper ohne Muskeln, entz├╝ndeten Augen, Angst vor der Hand und Angst vor der Leine mit nach Hause nehmen.
Mittlerweile springt BABSI bei uns fr├Âhlich herum, macht lange Spazierg├Ąnge, die Muskeln sind so stark geworden, dass ein Sofaplatz keine H├╝rde mehr ist, die Leine toleriert wird und sie vom Schmusen nicht genug bekommen kann. In den Momenten wo BABSI v├Âllig sie selbst ist, herumwirbelt und kleine Spr├╝nge vollf├╝hrt, betrachten wir dieses kleine Wunder, das zeigt, dass Liebe eine starke Macht ist.


Vor allem danken wir allen Spendern. Nur mit Spenden ist es uns m├Âglich, einen solch kostspieligen Aufwand bei einer Rettung zu bezahlen. Ohne Ihre Unterst├╝tzung m├╝ssten wir so einem Hund wie BABSI die Aufnahme verweigern. Meistens w├╝rde das den Tod bedeuten oder noch jahrelanges Leiden.
Herzlich danken wir auch unseren Helfern und Mitarbeitern in Deutschland, die uns immer jederzeit zur Seite stehen. Und ein gro├čes Lob allen Tiereltern, die einen TINI-Hund gl├╝cklich machen.


Wir w├╝nschen allen sch├Âne Weihnachten und ein gesundes neues Jahr
Barbara und Carl-Ludwig Nowotny und Sonja Ebert