Mecky, das winzige Yorkshire-BĂŒbchen, das bei uns mit 16 Jahren abgegeben wurde, erholt sich zusehends. Seit heute kann er schon alleine die Treppen hoch steigen. Treppen runter geht noch nicht. Das wĂ€re fĂŒr ihn nicht gerade wie vom Eifelturm springen, aber doch wie vom 2 Meter-Brett. Es ist erstaunlich, wie ihn „Artemisia annua“ und „Moringa“ Blattpulver stĂ€rken. Seine Zahnsanierung in Narkose steht noch bevor. Aber diese muss sein, denn vereiterte ZĂ€hne vergiften den ganzen Körper. In der ersten Nacht bei uns habe ich ihm ein Bettchen neben meinem Bett gemacht. Er hat mir jedoch ganz klar und deutlich gezeigt, dass er auf dem Bett schlafen will. Seither teilen wir nicht nur Tisch, sondern auch das Bett. Auf den SpaziergĂ€ngen will er unbedingt mit. FĂŒr ihn ist das wie ein Marathonlauf -  und seine Pfötchen haben ja noch keine Hornhaut. „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“. Selbst so ein kleines Geschöpfchen zeigt uns, dass sich Durchhalten lohnt, weil ein Spaziergang fĂŒr einen Hund etwas vom Schönsten ist. Schöner als ein Spielzeug zu bekommen, oder einen Napf mit der Lieblingsspeise.

Zwei Hunde sitzen vor einer Metzgerei. Sagt der eine: „Gehen wir rein?

Antwortet der andere: Da steht: FĂŒr Hunde verboten!

Darauf der erste: Na und ? Woher sollen die denn wissen dass wir lesen können?