Es ist Reisezeit - immer wieder erreichen uns UrlaubsgrĂŒĂŸe aus den verschiedensten LĂ€ndern. Wir staunen, wo in aller Welt unsere ehemaligen SchĂŒtzlinge mit ihren neuen Eltern Urlaub machen und das Leben genießen können. Sei es in der Bretagne am Meer, oder eine Bergwanderung im saftigen GrĂŒn der Alpen, oder durch einen dichten Wald ohne Leine streifen zu dĂŒrfen - es ist sehr berĂŒhrend die Freude der Tiere zu sehen. Es ist auch beeindruckend, wie sich ein Hund anpassen kann an etwas das er nicht kennt. Die meisten unserer Hunde retten wir aus einer belastenden Lebenssituation: 8 Stunden in der Wohnung alleine gelassen werden, oft ist der einzige Lebensraum ein Balkon, ausgefĂŒhrt wird das Tier nie. Mit einem Schlauch wird alle paar Tage der Boden abgespritzt wĂ€hrend dessen der Hund verĂ€ngstigt dem scharfen Wasserstahl auszuweichen versucht - das zu beobachten ist ĂŒbrigens eine „kostenlose Gaudi“ die sich hier manche Hundehalter tagtĂ€glich gönnen. Wir haben Videos davon. Die meisten Hunde dĂŒrfen nicht in die Wohnung. Ich appelliere an alle Eltern ihren Kindern nicht nur MitgefĂŒhl fĂŒr den Menschen, sondern auch fĂŒr ein Tier mitzugeben. Eine Nation sollte auch ĂŒber den Umgang mit den Tieren bewertet werden!

Wir hatten vor einer Woche beklemmende Tage. Uns wurden zwei Boston-Terrier HĂŒndchen gebracht. Die Besitzerin der Hunde wusste sich keinen anderen Rat mehr, als die beiden bei TINI abzugeben. Ihr wurde das langjĂ€hrige MietverhĂ€ltnis gekĂŒndigt: Verbot einer Hundehaltung. Sie versuchte die Hunde heimlich zu behalten. Morgens um 5 Uhr, wenn noch alles schlief, ging sie mit ihren beiden Hunden raus. Anschließend wurden die Hunde bis um 24 Uhr in der Wohnung eingesperrt. Sie selbst war auch noch einige Stunden zur Arbeit außer Haus. Nachts um 24 Uhr durften die beiden kleinen Hunde wieder kurz ins Freie. Oft jedoch konnten sie ihre Notdurft so viele Stunden nicht zurĂŒckhalten, die Situation wurde unertrĂ€glich. Also brachte sie die Hunde zu TINI. Wir haben noch nie Hunde bekommen, die rund um die Uhr zu fliehen versucht haben. Die beiden sprangen verzweifelt an unserem großen Eingangstor Höhe ca. 2.40 m hoch. Sie sprangen mit aller Kraft, fielen im Sprung zurĂŒck auf den RĂŒcken, immer wieder und immer wieder. Es hat uns schier das Herz gebrochen. Am zweiten Tag morgens um 7.00 Uhr, als ich mit allen Hunden zum sich Lösen unterwegs war, gebĂ€rdeten sich die beiden Hunde wieder wie besessen vorne am Eingangstor. Ich schob vorsichtig wenige Zentimeter auf – damit keiner der Hunde dicht hinter mir entwischen konnte - hinter dem Tor stand die Besitzerin der beiden Boston-Terrier HĂŒndchen - wohl mit ihrer Mutter - beide Frauen TrĂ€nen ĂŒberströmt. Die Boston Terrier klebten mir an der Wade. Ich drehte mich um, schob das Tor noch etwas weiter auf - und die Hunde sprangen den beiden Frauen an die Brust. Die beiden hielten die Hunde fest an sich gedrĂŒckt, drehten sich wortlos um, ab ins Auto und weg! Wir wissen nicht, ob sie jetzt auf der Straße sind, weil sie ihre Hunde, die sie schon seit 9 Jahren haben, nicht abgeben können. Diese Erlebnis wird uns so schnell nicht loslassen.

Tamarindo ist der große Sanfte! Er ist ein schöner Hund, lieb, sanft und ruhig und er hat ein wunderbar glĂ€nzendes schwarzes Fell. Den wohlklingenden Namen haben wir ihm gegeben, weil wir mal in Costa Rica waren und diesen Ortsnamen am Pazifik so schön fanden. Tamarindo versteht sich mit jedem Hund, ob groß oder klein und auch Menschen gegenĂŒber ist er lieb und sanft und er ist katzenlieb.

 

Seine Geschichte hat uns sehr berĂŒhrt: Als ganz junges Tier wurde er in einer der großen Perreras abgegeben und in einen engen KĂ€fig weggesperrt. Drei Jahre lang musste er Einsamkeit ertragen, den KĂ€fig hat er in all den Jahren nie verlassen dĂŒrfen. Samstag/Sonntag gab es kein Futter. Dort entdeckte ihn schließlich eine tierliebe Frau: "FĂŒr mich war er der Hund mit den traurigsten Augen, ich musste ihn zu mir nehmen." Und so durfte er bei ihr auf einer Finca zusammen mit anderen Hunden und Katzen in Freiheit leben. Leider ist seine Besitzerin an einer unheilbaren Krankheit gestorben. Ein Arbeiter auf ihrer Finca nahm den großen schwarzen Hund zu sich.

 

Die Geschichte ist aber noch nicht zu Ende:

Dieser junge Mann hat natĂŒrlich den ganzen Tag gearbeitet und sein Hund war tĂ€glich 8 Stunden alleine. Jetzt hat dieser Arbeiter seine Wohnung verloren. Er selbst konnte bei einem Freund unterkommen, aber Tamarindo durfte er nicht mitbringen! Eine neue Wohnung mit so einem großen Hund zu finden ist auf Ibiza aussichtslos. Schweren Herzens musste der junge Mann seinen Hund abgeben und brachte ihn zu TINI. Schon ein paar Stunden spĂ€ter waren wir von diesem sanften Vierbeiner restlos begeistert. Dieser treue Begleiter ist sehr auf NĂ€he zu seiner Bezugsperson bedacht und kann deshalb nach der Eingewöhnung ganz bald auf Feldwegen und Wiesen ohne Leine mitlaufen. Tamarindo hat schon gelernt auch auf den Klicker zu achten und dass man mit den Ohren, Augen und dem Herzen kommunizieren kann. Sein Herz ruft jetzt  nach Liebe und Zuwendung.

 

  

Mecky haben wir auf Neues bereits vorgestellt mit seinen schlechten ZĂ€hnen bei seiner Aufnahme bei uns. Im seinem Pass heißt er McEnroe. Deshalb nannten wir ihn zuerst Mecky. Aber wir haben festgestellt, dass er auf Johny viel besser hört.

Jonny ist das „uralt“ YorkshirehĂŒndchen das mit seinen ca.16 Jahren ein GnadenhofplĂ€tzchen bei uns bekommen hat. Bei seiner Ankunft war er mehr tot als lebendig. Das entzĂŒndete Zahnfleisch haben wir mit Homöopathie heilen und auch den Bewegungsapparat damit stĂ€rken können - aber seine Appetitlosigkeit  brachte uns zum Verzweifeln. Der Tierarzt stellte eine NierenschwĂ€che fest. Eine Niereninsuffizienz verursacht jedoch keine Appetitlosigkeit, das wissen wir aus Erfahrung. Bei einem mangelnden Appetit liegt oft ein Leberschaden vor der nicht diagnostizierbar ist, nachzulesen in dem Buch „Unsere Hunde gesund durch Homöopathie“ von Hans G. Wolff. Dieser Tierarzt hat uns vor seinem Tod noch sein ganzes Wissen, fĂŒr den Laien leicht verstĂ€ndlich, hinterlassen. Die verschiedenen Anzeichen der Störung im Fressverhalten sind so gut beschrieben, dass man eigentlich genau das richtige Mittel bestimmen kann. Und wieder einmal zeigte sich der Segen der Homöopathie. Seit Johny fĂŒr seinen mangelnden Appetit das passende Mittel bekommen hat, wartet auch er ungeduldig auf sein gefĂŒlltes NĂ€pfchen. Auch unser Trick, ein bisschen ganz fein geschnittenen gekochten Schinken in die Lebensmittelmahlzeit zu mischen, ist ein AppetitverstĂ€rker dem kein Hund widerstehen kann. Johny hat nun mehr Kraft bekommen und ist von selbst stubenrein geworden, verfolgt aufmerksam, wann es zum Spaziergang los geht und die vielen Treppenstufen runter im Haus und im Garten meistert er fast ganz ohne Hilfe. Wenn er herumlĂ€uft und seine Löckchen dabei fröhlich wippen - dann haben wir alle ein LĂ€cheln auf dem Gesicht und niemand beklagt sich, dass wir ganz schön viel zu tun haben!

von Beate Lambert, ein Gedicht mit Zitaten und im Stil von Friedrich Schiller

Dieses ist die Zeit der Wende,
nun zÀhlt Klarheit, Kraft und Mut.
Viele Herzen, viele HĂ€nde
voller Sanftheit und voll Wut.
Du bestimmst und du entscheidest
welchem Geist du angehörst.
Ob du leise weiter leidest
oder endlich dich empörst.

Stimm mit ein in unser Singen,
voller Jubel und Vertraun.
Dann wird es auch Dir gelingen,
voller Mut nach vorn zu schaun.
Und dein Leben so zu Àndern,
dass unsere Erde heilen kann.
Seit an seit in allen LĂ€ndern
fangen wir den Umschwung an.

Taube Ohren fĂŒr die Spötter
und die Sucht nach Macht und Geld.
Wir sind unsre eignen Götter,
unsre Herzkraft heilt die Welt.
Alle Tiere, Menschen, Pflanzen
mögen wachsen und gedeihn.
Wir sind Teil des großen Ganzen
und bereit, dabei zu sein.

Das Bewusstsein ist gestiegen
und bald kommt die neue Zeit.
Jetzt geht's nicht mehr um das Siegen,
sondern um Verbundenheit.
Folg den Kindern und den Frauen,
weil sie fĂŒr das Leben stehn.
Und sich jetzt nun endlich trauen,
voller Kraft voran zu gehen.

Groll und Rache sei vergessen,
unserem Todfeind sei verziehn.

Auch wer nur profitversessen,
achte und verstehe ihn.
Denn du weißt, er ist getrieben
von seiner Schuld und seiner Angst.
Du aber bist frei zu lieben,
wenn du nicht mehr lÀnger bangst.

Freude heißt die starke Feder
in der ewigen Natur.
Freude, Freude treibt die RĂ€der
in der großen Weltenuhr
.
Sie gibt uns die Kraft zu handeln
voll Verbundenheit und Mut.
Unsre Welt, die wird sich wandeln,
dann wird endlich alles gut.

Bitte teilt dieses Kulturgut der deutschen Dichtung, denn es ist so wegweisend. Mögen diese Worte um die Welt gehen, die Menschen und alle Lebewesen heilen, die Völker verbinden, die Herzen öffnen und uns alle in eine segensreiche Zukunft voller Freude, Liebe und Verbundenheit fĂŒhren.

Heute möchte ich einfach einmal wieder allen TINI-Hundeeltern DANKE sagen.

Ich danke Ihnen zuallererst, dass Sie sich fĂŒr einen TINI-Hund interessiert haben. Und dass unsere SchĂŒtzlinge bei Ihnen das GlĂŒck gefunden haben!

Dann danke ich Ihnen, dass Sie bereit waren fĂŒr die VorschlĂ€ge und Erfahrungen von TINI auf Ibiza ein offenes Ohr zu haben. Wir werden durch Tierheilpraktiker, TierĂ€rzte, Hundepsychologen, ErnĂ€hrungsberater fĂŒr Hunde immer weiter unterstĂŒtzt und belehrt. Wir haben fast 2000 Hunde gerettet. Die grĂ¶ĂŸten Lehrmeister sind jedoch unsere Vierbeiner selbst.

Liebe Tiereltern, Sie waren bereit, die Erfahrungen aus ĂŒber 20 Jahren Pflege, FĂŒhrung und ErnĂ€hrung anzuhören und auch zu ĂŒbernehmen. Es ist bei weitem nicht alles neu was wir weitergeben! Vieles, was unsere GroßmĂŒtter schon machten, ist heute immer noch gut, oder sogar immer noch das Beste, es ist nur in Vergessenheit geraten. Klar, einiges hat sich auch zum Wohle der Hunde verbessert. Dazu gehört, dass heute viel mehr auf eine artgerechte Haltung der Vierbeiner geachtet wird (Freilauf auf den SpaziergĂ€ngen auf Feldwegen und Wiesen) und die Forschung hat dazu beigetragen, dass auch bei den Hunden, nicht nur bei den Menschen, wieder mehr auf eine natĂŒrliche ErnĂ€hrung geachtet wird. Bei den Hunden ist die LebensmittelfĂŒtterung bei der Hauptmahlzeit ganz einfach. Auch die Reste vom Tisch, sind  hervorragend! Kein Mensch isst so salzig, als dass es dem Hund nicht auch bekommt. Zum Sattwerden unbedingt Industriefutter wie Trockenfutter und Dosen vermeiden. Ich werde nicht mĂŒde das zu predigen!

Liebe Tiereltern, Sie waren auch bereit, auf wissenschaftliche Forschungen, z. B. auf die „Warnung vor ImpfschĂ€den“, die der Tierarzt Ihnen meistens nicht weitergibt, einzugehen. Das fĂ€llt Hundehaltern nicht leicht, denn gerade bei einem Tierarzt vermutet man keine finanziellen Interessen. In der Tat, AufklĂ€rung gibt es fĂŒr den Hundehalter kaum, außer man nimmt sich Zeit und recherchiert selbst im Internet. Das möchte ich bitte jedem empfehlen. Bei google eingeben was man wissen möchte.

Viele der Hunde, die wir aufnehmen, sind am Anfang krank, meistens durch falsche ErnĂ€hrung, z. B. Niereninsuffizienz, Herzinsuffizienz , Haut- und Darmprobleme und LeberschĂ€den. Das Allererste und Einfachste was wir natĂŒrlich machen ist: Der Neuankömmling bekommt bei der FĂŒtterung der Hauptmahlzeit das selbe bekömmliche Gemisch aus natĂŒrlichen Lebensmitteln wie alle anderen SchĂŒtzlinge auch. Und so geschieht jedesmal das gleiche Wunder: Ab dem zweiten Tag, gefĂŒttert mit Lebensmitteln bei der Hauptmahlzeit und nicht mit Trockenfutter oder Dose, (fein umschrieben als Nassfutter), blĂŒht der Hund auf und beginnt sich zu regeneriert.

Die Hunde fĂŒhlen sich bei uns wohl. Aber das Allerschönste fĂŒr jeden Hund ist einen Herzensplatz bei eigenen Tiereltern zu bekommen, die alle Liebe fĂŒr ihn haben, jedoch ebenso Wissenswertem und Neuem gegenĂŒber offen sind. Wenn alles stimmt ist alles gut – Das ist GlĂŒck! Wir danken Ihnen!

 

VORANKÜNDIGUNG fĂŒr Samstag, den 28. Oktober 2023

1. 

 

 

2.    TINI FREUNDESTREFFEN am 28. Oktober um 19.00 Uhr im Kickers Clubrestaurant in Stuttgart-Degerloch

Nach Jahren durch Corona verursachtem Ausfall freuen wir uns sehr, fĂŒr dieses Jahr wieder ein Treffen fĂŒr TINI-Tiereltern und TINI-Freunde ankĂŒndigen zu können.

Wir treffen uns um 18.00 Uhr vor dem Clubrestaurant, um mit den Hunden einen Spaziergang auf einem Waldweg, ganz in der NĂ€he zu machen.

Anschließend um 19.00 Uhr gemeinsames Abendessen im Kickers Clubrestaurant. Wir konnten einen Nebenraum reservieren, wo wir unter uns sind. Die KĂŒche ist sehr gut mit angemessenen Preisen. Wir bitten um VerstĂ€ndnis, dass TINI die Kosten des Abendessens nicht ĂŒbernehmen kann. Jeder bestellt fĂŒr sich nach der Speisekarte.

Damit wir einen Überblick haben, wie viele Teilnehmer kommen werden, bitten wir um Anmeldung bis 14.10.2023 an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschĂŒtzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

  

Als uns TANU gebracht wurde, war mein erster Gedanke: Oh je - groß und schwarz! Von solchen Hunden sind die Tierheime voll in Deutschland, er wird wohl kaum eine Chance auf eine Vermittlung haben. . . Es wird schwer sein ein neues Zuhause fĂŒr ihn zu finden!

Tanu kam aus schlechter Haltung zu uns. Er lebte dort bei den Nachbarn einer unserer Haushaltshilfen. Tanu war ihr bekannt als Einzelhund zusammen mit einer Katze. Sein Hundevater war durch eine schleichende Krankheit nicht mehr in der Lage ihn regelmĂ€ĂŸig  zu versorgen. Manchmal kam er vom Spaziergang ohne Hund nach Hause und konnte sich an nichts mehr erinnern. Man musste dann den Hund suchen gehen. Erschwerend kam hinzu, dass seine Ehefrau ihre eigenen Probleme hatte, die sie nicht in den Griff bekam. Das hatte Folgen: Der Hund wurde nur noch unregelmĂ€ĂŸig gefĂŒttert. Es gab Tage, da bekam Tanu gar nichts zu fressen, und dann wieder solche, an denen der Napf viel zu oft gefĂŒllt wurde.

Schon am Abend des ersten Tages, als Tanu zu uns kam, waren wir von diesem Hund restlos begeistert. Tanu ist sehr lieb zu Menschen und zu jedem anderen Hund. Er ist bescheiden, intelligent, er strahlt eine Dankbarkeit aus, deren Faszination wir uns nicht entziehen konnten. Nachdem er auf unserer Homepage bei „Hunde zu vermitteln“ mit Fotos und einer Beschreibung gezeigt wurde, meldeten sich die ersten Interessenten. Bei den Anfragen war die einer wunderbaren hundeerfahrenen Frau, die wir sogar schon aus einem frĂŒheren Kontakt schĂ€tzen gelernt hatten. Sie hatte breits vor einigen Jahren einen grĂ¶ĂŸeren TINI-Hund adoptiert.

Nun, es fĂŒgte sich alles, wie von höherer Macht beschlossen, zusammen.

Tanu ist heute ein sehr glĂŒcklicher Hund in Deutschland bei dieser wunderbaren, tollen Hundemama. Der außergewöhnliche Kater, den sein neues Frauchen schon vor Jahren auch aus dem Tierschutz gerettet hatte, ist sein „bester Freund" geworden. Alle Drei leben in grĂ¶ĂŸter Harmonie zusammen in einem Haus mitten in der Natur. Dort ist es so friedlich, fast wie an Weihnachten.

Danke an Tanus neue Mama und danke an seine Schutzengel!

Und danke fĂŒr den eigenen Swimmingpool, den Tanu vor ein paar Tagen geschenkt bekommen hat! Bei Tanu kommt Wasser gleich nach Liebe und Freundschaft – aber halt, nicht zu vergessen - die herrliche Hauptmahlzeit aus Lebensmitteln, die er jeden Tag begeistert futtern darf!.

 

Jeden Morgen und jeden Abend haben wir das gleiche Ritual. Die zweibeinige Mutter gibt die Medikamente aus. Diese bestehen bei TINI fast nur aus Naturheilmitteln und Homöopathie.

Liseli gehört zu der Gruppe die mit Homöopathie ein neues Leben geschenkt bekommen hat. Z.Zt. sind es 7 Hunde die mit Homöopathie therapiert werden. Nicht nur die Sieben - nein, alle Hunde warten bei der Ausgabe in der KĂŒche - es könnte ja auch etwas fĂŒr sie abfallen. Denn die aufgelösten Globuli gibt es als Tropfen auf einem winzigen Kleckschen Leberwurst-Pate zum Lecken, damit das Mittel auf die Schleimhaut und so direkt ins Blut kommt. 6 Hunde hatten also schon ihr Mittel bekommen und ich denke: Jetzt muss Liseli noch ihre Globuli-Tropfen bekommen. Ein Gedanke - und Liseli – die bisher auf dem untersten Brett eines Regales lag – steht wie eine Eins neben mir und zeigt schwanzwedelnd, dass sie noch ihre Tropfen bekommen muss.

Wie ist denn TINI auf die Homöopathie gekommen?

Ca. 2 Wochen nach der GrĂŒndung von TINI 2002 besuchte mich ein EnglĂ€nder mittleren Alters .Es war bekannt, dass er sich um ausgesetzte Hunde auf der Insel kĂŒmmerte. Er brachte eine verstaubte Kartonschachtel mit ganz vielen FlĂ€schchen homöopathischer Mittel als Globuli und ein Buch dazu. Liebe Barbara sagte er, diese Kartonschachtel und das Buch steht seit ca. zwei Jahren bei jemandem in der KĂŒche, der ebenfalls Hunde hat. Diese Mittel werden nie benĂŒtzt. Vielleicht hast Du Verwendung dafĂŒr. “Ja, warum eigentlich nicht, denke ich“ und bedankte mich. Was ich ganz schnell lernte: Homöopathie wirkt bei Mensch und Tier gleichermaßen gut! Es gibt keinen Unterschied.

Ein paar Tage spĂ€ter an einem Samstagnachmittag, die TierĂ€rzte hatten um 14.00 Uhr schon geschlossen, wurde mir ein Welpe gebracht, vielleicht 4 Monate alt, den man dehydriert auf einem Feld mitten in der Natur unter der sengenden Sonne gefunden hatte. Der Welpe lief bei uns auf der Terrasse herum, schrie Mark erschĂŒtternd auf fiel hin, rappelte sich wieder auf - lief – schrie, fiel, lief, schrie, fiel 
... Immer und immer wieder. Eine Notfallpraxis gab es damals nicht. Zitternd blĂ€tterte ich in dem homöopathischen Buch von Hans G. Wolff: „Unsere Hunde, gesund durch Homöopathie“ und wurde fĂŒndig. Der Welpe hatte einen Sonnenstich! Der Schrei wird Cri encĂ©phalique genannt, ausgelöst durch die Schwellung der GehirnhĂ€ute. Klar, er wurde ja auf dem Feld in der sengenden Sonne gefunden!

Es waren zwei Mittel angegeben. Nur eines davon war in der Schachtel. Die Potenz war mir bei der Wahl des Mittels nicht wichtig, ich war in einer Notlage.

Ich gab dem kleinen Hund die Globuli aufgelöst als Tropfen ins MÀulchen. 20 Minuten spÀter hat der Kleine nicht mehr geschrien und fiel nur noch ab und zu mal hin. Nach drei Tagen war er gesund.

Braucht es noch mehr, um zu beweisen, wie wirkungsvoll homöopathische Mittel sind? Diese segensreiche Medizin hat ihren Siegeszug bei uns bis zum heutigen Tag beibehalten.

 

Ein LĂ€cheln kann die Welt verbessern, ein LĂ€cheln kann glĂŒcklich machen, kann Angst auflösen. Es ist mehr wert als ein großes Vermögen. Mit einem LĂ€cheln kann man womöglich alles erreichen – mit Geld nicht.

Als wir auf Ibiza den ersten Hund aufnahmen, hatte ich keine Ahnung von Hunden.

Der erste Hund, der bei uns einzog, war ein Podenco und gleichzeitig kam ein winziges Shih Tzu MischlingsmĂ€dchen zu uns. Wir nannten sie Mai Tai, der Podenco bekam den Namen Felix. Felix hatte keine BerĂŒhrungsĂ€ngste, obwohl er irgendwo im Wald gelebt hatte. Mai Tai jedoch konnten wir einfach nicht anfassen - wie eine Maus rannte sie im Zimmer umher - wir hatten keine Chance sie zu berĂŒhren. Manchmal saß sie mit Sicherheitsabstand von ca. 2 Metern vor mir und starrte einfach in mein Gesicht. "Wie soll ich denn diesen kleinen Hund gewinnen?" fragte ich vor mehr als 20 Jahren unsere deutsche TierĂ€rztin auf der Insel.

"EINFACH LÄCHELN" sagte sie.

Es war einer der besten RatschlĂ€ge die ich in meinem Leben bekommen habe. Von dem Tag an lĂ€chelte ich Mai Tai an, ich lĂ€chelte sie an, wenn ich sie anschaute. Sie las in meinem Gesicht Freundlichkeit und echte Anteilnahme. Nach zwei Tagen Zögern blieb sie sitzen, als ich ganz langsam auf sie zuging. Ich machte das auch nicht frontal, sondern ich drehte meine Seite zu ihr. Ich fĂŒhlte, Mai Tais Herzchen schlug zum Zerspringen, als ich ein paar Schritte in ihre NĂ€he machte und sie einfach anlĂ€chelte. Nach weiteren 2 Tagen ließ sie sich hochheben.  Danach hat sie viele Fernsehabende auf meinem Schoss verbracht. Inzwischen hat Mai Tai bei unserer guten Freundin Andrea auf der Insel eine eigene Mama gefunden, wo sie noch besser als in unserem großen Rudel aufgehoben ist.

Ein LĂ€cheln, verbunden mit ehrlicher Anteilnahme, fĂŒhrt immer mitten ins Herz. Es ist der SchlĂŒssel zu Vertrauen und Freundschaft bei Mensch und Tier!