Als uns TANU gebracht wurde, war mein erster Gedanke: Oh je - groß und schwarz! Von solchen Hunden sind die Tierheime voll in Deutschland, er wird wohl kaum eine Chance auf eine Vermittlung haben. . . Es wird schwer sein ein neues Zuhause fĂŒr ihn zu finden!

Tanu kam aus schlechter Haltung zu uns. Er lebte dort bei den Nachbarn einer unserer Haushaltshilfen. Tanu war ihr bekannt als Einzelhund zusammen mit einer Katze. Sein Hundevater war durch eine schleichende Krankheit nicht mehr in der Lage ihn regelmĂ€ĂŸig  zu versorgen. Manchmal kam er vom Spaziergang ohne Hund nach Hause und konnte sich an nichts mehr erinnern. Man musste dann den Hund suchen gehen. Erschwerend kam hinzu, dass seine Ehefrau ihre eigenen Probleme hatte, die sie nicht in den Griff bekam. Das hatte Folgen: Der Hund wurde nur noch unregelmĂ€ĂŸig gefĂŒttert. Es gab Tage, da bekam Tanu gar nichts zu fressen, und dann wieder solche, an denen der Napf viel zu oft gefĂŒllt wurde.

Schon am Abend des ersten Tages, als Tanu zu uns kam, waren wir von diesem Hund restlos begeistert. Tanu ist sehr lieb zu Menschen und zu jedem anderen Hund. Er ist bescheiden, intelligent, er strahlt eine Dankbarkeit aus, deren Faszination wir uns nicht entziehen konnten. Nachdem er auf unserer Homepage bei „Hunde zu vermitteln“ mit Fotos und einer Beschreibung gezeigt wurde, meldeten sich die ersten Interessenten. Bei den Anfragen war die einer wunderbaren hundeerfahrenen Frau, die wir sogar schon aus einem frĂŒheren Kontakt schĂ€tzen gelernt hatten. Sie hatte breits vor einigen Jahren einen grĂ¶ĂŸeren TINI-Hund adoptiert.

Nun, es fĂŒgte sich alles, wie von höherer Macht beschlossen, zusammen.

Tanu ist heute ein sehr glĂŒcklicher Hund in Deutschland bei dieser wunderbaren, tollen Hundemama. Der außergewöhnliche Kater, den sein neues Frauchen schon vor Jahren auch aus dem Tierschutz gerettet hatte, ist sein „bester Freund" geworden. Alle Drei leben in grĂ¶ĂŸter Harmonie zusammen in einem Haus mitten in der Natur. Dort ist es so friedlich, fast wie an Weihnachten.

Danke an Tanus neue Mama und danke an seine Schutzengel!

Und danke fĂŒr den eigenen Swimmingpool, den Tanu vor ein paar Tagen geschenkt bekommen hat! Bei Tanu kommt Wasser gleich nach Liebe und Freundschaft – aber halt, nicht zu vergessen - die herrliche Hauptmahlzeit aus Lebensmitteln, die er jeden Tag begeistert futtern darf!.

 

Jeden Morgen und jeden Abend haben wir das gleiche Ritual. Die zweibeinige Mutter gibt die Medikamente aus. Diese bestehen bei TINI fast nur aus Naturheilmitteln und Homöopathie.

Liseli gehört zu der Gruppe die mit Homöopathie ein neues Leben geschenkt bekommen hat. Z.Zt. sind es 7 Hunde die mit Homöopathie therapiert werden. Nicht nur die Sieben - nein, alle Hunde warten bei der Ausgabe in der KĂŒche - es könnte ja auch etwas fĂŒr sie abfallen. Denn die aufgelösten Globuli gibt es als Tropfen auf einem winzigen Kleckschen Leberwurst-Pate zum Lecken, damit das Mittel auf die Schleimhaut und so direkt ins Blut kommt. 6 Hunde hatten also schon ihr Mittel bekommen und ich denke: Jetzt muss Liseli noch ihre Globuli-Tropfen bekommen. Ein Gedanke - und Liseli – die bisher auf dem untersten Brett eines Regales lag – steht wie eine Eins neben mir und zeigt schwanzwedelnd, dass sie noch ihre Tropfen bekommen muss.

Wie ist denn TINI auf die Homöopathie gekommen?

Ca. 2 Wochen nach der GrĂŒndung von TINI 2002 besuchte mich ein EnglĂ€nder mittleren Alters .Es war bekannt, dass er sich um ausgesetzte Hunde auf der Insel kĂŒmmerte. Er brachte eine verstaubte Kartonschachtel mit ganz vielen FlĂ€schchen homöopathischer Mittel als Globuli und ein Buch dazu. Liebe Barbara sagte er, diese Kartonschachtel und das Buch steht seit ca. zwei Jahren bei jemandem in der KĂŒche, der ebenfalls Hunde hat. Diese Mittel werden nie benĂŒtzt. Vielleicht hast Du Verwendung dafĂŒr. “Ja, warum eigentlich nicht, denke ich“ und bedankte mich. Was ich ganz schnell lernte: Homöopathie wirkt bei Mensch und Tier gleichermaßen gut! Es gibt keinen Unterschied.

Ein paar Tage spĂ€ter an einem Samstagnachmittag, die TierĂ€rzte hatten um 14.00 Uhr schon geschlossen, wurde mir ein Welpe gebracht, vielleicht 4 Monate alt, den man dehydriert auf einem Feld mitten in der Natur unter der sengenden Sonne gefunden hatte. Der Welpe lief bei uns auf der Terrasse herum, schrie Mark erschĂŒtternd auf fiel hin, rappelte sich wieder auf - lief – schrie, fiel, lief, schrie, fiel 
... Immer und immer wieder. Eine Notfallpraxis gab es damals nicht. Zitternd blĂ€tterte ich in dem homöopathischen Buch von Hans G. Wolff: „Unsere Hunde, gesund durch Homöopathie“ und wurde fĂŒndig. Der Welpe hatte einen Sonnenstich! Der Schrei wird Cri encĂ©phalique genannt, ausgelöst durch die Schwellung der GehirnhĂ€ute. Klar, er wurde ja auf dem Feld in der sengenden Sonne gefunden!

Es waren zwei Mittel angegeben. Nur eines davon war in der Schachtel. Die Potenz war mir bei der Wahl des Mittels nicht wichtig, ich war in einer Notlage.

Ich gab dem kleinen Hund die Globuli aufgelöst als Tropfen ins MÀulchen. 20 Minuten spÀter hat der Kleine nicht mehr geschrien und fiel nur noch ab und zu mal hin. Nach drei Tagen war er gesund.

Braucht es noch mehr, um zu beweisen, wie wirkungsvoll homöopathische Mittel sind? Diese segensreiche Medizin hat ihren Siegeszug bei uns bis zum heutigen Tag beibehalten.

 

Ein LĂ€cheln kann die Welt verbessern, ein LĂ€cheln kann glĂŒcklich machen, kann Angst auflösen. Es ist mehr wert als ein großes Vermögen. Mit einem LĂ€cheln kann man womöglich alles erreichen – mit Geld nicht.

Als wir auf Ibiza den ersten Hund aufnahmen, hatte ich keine Ahnung von Hunden.

Der erste Hund, der bei uns einzog, war ein Podenco und gleichzeitig kam ein winziges Shih Tzu MischlingsmĂ€dchen zu uns. Wir nannten sie Mai Tai, der Podenco bekam den Namen Felix. Felix hatte keine BerĂŒhrungsĂ€ngste, obwohl er irgendwo im Wald gelebt hatte. Mai Tai jedoch konnten wir einfach nicht anfassen - wie eine Maus rannte sie im Zimmer umher - wir hatten keine Chance sie zu berĂŒhren. Manchmal saß sie mit Sicherheitsabstand von ca. 2 Metern vor mir und starrte einfach in mein Gesicht. "Wie soll ich denn diesen kleinen Hund gewinnen?" fragte ich vor mehr als 20 Jahren unsere deutsche TierĂ€rztin auf der Insel.

"EINFACH LÄCHELN" sagte sie.

Es war einer der besten RatschlĂ€ge die ich in meinem Leben bekommen habe. Von dem Tag an lĂ€chelte ich Mai Tai an, ich lĂ€chelte sie an, wenn ich sie anschaute. Sie las in meinem Gesicht Freundlichkeit und echte Anteilnahme. Nach zwei Tagen Zögern blieb sie sitzen, als ich ganz langsam auf sie zuging. Ich machte das auch nicht frontal, sondern ich drehte meine Seite zu ihr. Ich fĂŒhlte, Mai Tais Herzchen schlug zum Zerspringen, als ich ein paar Schritte in ihre NĂ€he machte und sie einfach anlĂ€chelte. Nach weiteren 2 Tagen ließ sie sich hochheben.  Danach hat sie viele Fernsehabende auf meinem Schoss verbracht. Inzwischen hat Mai Tai bei unserer guten Freundin Andrea auf der Insel eine eigene Mama gefunden, wo sie noch besser als in unserem großen Rudel aufgehoben ist.

Ein LĂ€cheln, verbunden mit ehrlicher Anteilnahme, fĂŒhrt immer mitten ins Herz. Es ist der SchlĂŒssel zu Vertrauen und Freundschaft bei Mensch und Tier!

Mecky, das winzige Yorkshire-BĂŒbchen, das bei uns mit 16 Jahren abgegeben wurde, erholt sich zusehends. Seit heute kann er schon alleine die Treppen hoch steigen. Treppen runter geht noch nicht. Das wĂ€re fĂŒr ihn nicht gerade wie vom Eifelturm springen, aber doch wie vom 2 Meter-Brett. Es ist erstaunlich, wie ihn „Artemisia annua“ und „Moringa“ Blattpulver stĂ€rken. Seine Zahnsanierung in Narkose steht noch bevor. Aber diese muss sein, denn vereiterte ZĂ€hne vergiften den ganzen Körper. In der ersten Nacht bei uns habe ich ihm ein Bettchen neben meinem Bett gemacht. Er hat mir jedoch ganz klar und deutlich gezeigt, dass er auf dem Bett schlafen will. Seither teilen wir nicht nur Tisch, sondern auch das Bett. Auf den SpaziergĂ€ngen will er unbedingt mit. FĂŒr ihn ist das wie ein Marathonlauf -  und seine Pfötchen haben ja noch keine Hornhaut. „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“. Selbst so ein kleines Geschöpfchen zeigt uns, dass sich Durchhalten lohnt, weil ein Spaziergang fĂŒr einen Hund etwas vom Schönsten ist. Schöner als ein Spielzeug zu bekommen, oder einen Napf mit der Lieblingsspeise.

Zwei Hunde sitzen vor einer Metzgerei. Sagt der eine: „Gehen wir rein?

Antwortet der andere: Da steht: FĂŒr Hunde verboten!

Darauf der erste: Na und ? Woher sollen die denn wissen dass wir lesen können?

 

Das Ohr beim Hund ist auch ein Entgiftungsorgan, genauso wie das Auge. Deshalb die Ohren unseres vierbeinigen Lieblings 1x / Woche anschauen. Ein Wattebausch mit Kolloidalem Silber wirkt antimikrobiell und eignet sich ideal zum Saubermachen, sowie ein Wattebausch mit ganz stark verdĂŒnntem Schwarztee um kurz das Auge auszuwischen.

Ist das Ohr immer wieder schnell voll schwarz-brauner Ablagerung, kann auch ein FĂŒtterungsfehler vorliegen. Ausprobieren und 1-2 Wochen lang das Selbe fĂŒttern, wie wir Menschen essen. Unsere GroßmĂŒtter – die kein Trockenfutter kannten – gaben die Reste vom Tisch.. Die Hunde aßen die gleichen Lebensmittel von Tisch wie wir. Damals gab es keinen Krebs, keine Allergien und keine Tumore beim Hund. Zuviel Salz? Kein Mensch salzt sein Essen so stark, als dass es nicht auch dem Hund bekommt. Und - nicht nur eine Ziege, auch ein Hund braucht etwas Salz. Das hat mir ein Tierarzt aus Stuttgart bei der GrĂŒndung von TINI 2002 mit auf den Weg gegeben.

„Was ist der Mensch ohne Tiere. WĂ€ren alle Tiere fort, so stĂŒrbe der Mensch an großer Einsamkeit des Geistes.“ (HĂ€uptling der Suquamisch und Duwamish-Indianer)

 

Wozu ein Buch lesen, um herauszufinden, wie man Freunde gewinnt? Warum nicht die Methode des kompetentesten SachverstÀndigen auf diesem Gebiet studieren?

Wer ist das?

Sie können ihm morgen schon auf der Straße begegnen. Sobald Sie ihm auf fĂŒnf Meter nahe sind, beginnt er mit dem Schwanz zu wedeln. Wenn Sie stehen bleiben um ihn zu streicheln, fĂ€hrt er beinahe aus der Haut um Ihnen zu zeigen, wie gut er Sie mag. Dabei wissen Sie genau, dass sich hinter seinen Sympathiekundgebungen keine Nebenabsichten verbergen: Er will Ihnen kein GrundstĂŒck verkaufen und er will Sie auch nicht heiraten.

Haben Sie je daran gedacht, dass der Hund das einzige Tier ist, das sich seinen Lebensunterhalt nicht verdienen muss? Ein Huhn muss Eier legen, ein Kanarienvogel muss singen, aber ein Hund verdient sein Leben einzig und allein damit, dass er Sie gern hat.

(Dale Carnegie: Wie man Freunde gewinnt)

 Vorgestern haben wir ein sehr altes HĂŒndchen aufgenommen. Es ist ein kleiner Yorky, 16 Jahre alt. Sein betagter Besitzer hat so stark Arthrose in den HĂ€nden, dass er ganz enorm eingeschrĂ€nkt ist und den Kleinen nicht mehr betreuen kann. Der kleine Schatz heißt Mecky 

Mecky hat ganz schlechte ZĂ€hne. Durch MangelernĂ€hrung - ein Leben lang nur Dose und Trockenfutter - hat er durch zu wenig Vitamine ein schwammiges Zahnfleisch bekommen und deshalb sind ihm etliche ZĂ€hne ausgefallen. Bei TINI besteht die Hauptmahlzeit aus Lebensmitteln. Die Mahlzeit ist weich, ideal fĂŒr ihn. Die SpaziergĂ€nge bei uns liebt er. Treppen kennt er nicht – so wird das kleine BĂŒbchen halt jedesmal die Treppe herunter ins GelĂ€nde getragen. Aber dann

.. Mit einer Wonne gibt er Gas so schnell ihn seine Beinchen tragen. Bei TINI werden seine letzten Jahre der Höhepunkt seines Lebens sein. Ein kleines StĂŒckchen SchmelzkĂ€se mit viel Calcium als Leckerli, da könnte er sich glatt hinlegen. Wir freuen uns Mecky noch eine schöne Zeit geben zu können.

Capitano, Leona, Linda und Perla, alle sind in den letzten Tagen geflogen und in ihren neuen, wunderbaren Zuhause angekommen. Der Abflugtag bedeutet fĂŒr uns manchmal in aller „HerrgottsfrĂŒhe“ aufstehen zu mĂŒssen, wenn das Flugzeug schon gegen 8.00 Uhr abfliegt. Man muss ca. 2 Stunden vor Abflug am Flughafen sein.

Ohne uns rĂŒhmen zu wollen, Ibiza Hunde sind etwas Besonderes und machen ĂŒberall einfach nur Freude.

Hunde sind unglaublich anpassungsfĂ€hige Geschöpfe und fĂŒhlen wie wir. Der amerikanische Biologe und Wissenschaftler Marc Bekoff hat herausgefunden, dass die Gehirnstruktur des Hundes identisch ist mit der des Menschen. Hunde empfinden genau wie wir. Freude, Trauer, EnttĂ€uschung, Ungeduld, Angst, Erleichterung

. Man liegt nicht falsch, wenn man sagt, Hunde sind vierbeinige Menschen. Sie freuen sich ĂŒber das Selbe wie wir, empfinden eine Zurechtweisung ebenso als RĂŒge und kein Hund möchte alleine gelassen werden. Er ist wirklich der beste Freund des Menschen und das geselligste Haustier das es gibt. Der Mensch ist fĂŒr ihn das Höchste.

Was Menschen einem Hund antun können, das kann man kaum glauben. Wir brauchen manchmal bei uns Monate das Trauma des Tieres aufzulösen. Die Genesung hat begonnen, wenn unser Arm nicht mehr zu kurz ist, wenn wir ein Leckerli aus der Hand geben und der Hals lang genug, um die VerfĂŒhrung vorsichtig zu nehmen.

Martin RĂŒtter hat eine Lanze fĂŒr  d i e  Hunde gebrochen, die auch in der Nacht die KörpernĂ€he brauchen. D. h.: Auf dem Bett schlafen
(Wenn der Hund nicht zu groß ist) Streicheln und BerĂŒhrung schĂŒttet beim Mensch und Tier das WohlfĂŒhl-Hormon Oxytocin aus. Oxytocin stĂ€rkt und regeneriert uns und macht uns belastbar fĂŒr den kommenden Tag. Wer einen Hund als unsauber empfindet, hat es in der Hand ihn so zu pflegen, dass er wie ein Baby riecht. Allerdings ist das nur zu erreichen, wenn man den Hund artgerecht mit einer Lebensmittel-Mahlzeit satt macht und Industriefutter wie Trockenfutter und Dose vermeidet. So stinkt er weder aus dem Maul noch riecht sein Köper. Unsere GroßmĂŒtter gaben dem Hund die Reste vom eigenen Essen vom Tisch. Das ist auch heute noch das Beste was sie ihrem Hund geben können. Damals gab es weder Krebs noch Tumore beim Hund!! Salz ? Salz ist eine Ausrede, wenn man am liebsten nur eine TĂŒte oder Dose aufmachen will. Kein Mensch isst so salzig, dass es dem Hund schaden könnte!! Es lĂ€sst sich natĂŒrlich auch  eine eigene artgerechte Mahlzeit fĂŒr den Vierbeiner zusammen stellen. 10 Minuten fĂŒr die Gesundheit!! Eine Mahlzeit mit Lebensmitteln, roh oder gekocht, verhindert Krebs beim Hund. Krebs beim Hund gab es frĂŒher nicht. Heute sind die Tierarztpraxen voll mit TrockenfuttertĂŒten. Das beschert dem Tierarzt zuerst einen guten Gewinn beim Verkauf- und spĂ€ter durch einen kranken Hund ebenso.

Mit Hunden kommunizieren wir ohne Worte. Liebe ist die stÀrkste Kraft. Liebe kostet nichts.

AB MORGEN WIRD ALLES ANDERS

Das ist der Titel eines kleinen Buches mit gesammelten Kolumnen von Elke Heidenreich. Ihre Geschichten sind ĂŒberaus treffend und witzig – aus dem wahren Leben gegriffen. Herrlich zum Lesen, man kommt aus dem Schmunzeln nicht heraus.

Bei TINI soll ab HEUTE nicht Alles, aber Einiges anders werden –
In Zukunft gibt es bei TINI öfters etwas NEUES auf NEUES.
Heute beginnen wir mit dem Einblick in den Alltag bei uns.
Es ist ein langer Bericht – am besten sie lesen ihn in Raten!

Unsere Schilderungen geben Einblick in unseren Tagesablauf. Nicht erwÀhnt sind die Fahrten zum Flughafen und die Fahrten zum Tierarzt, die noch zusÀtzlich zu bewÀltigen sind.
Der Tag beginnt morgens um ca.7.00 Uhr mit einem langen Spaziergang, damit die Hunde sich lösen können, bei uns natĂŒrlich ohne Leine. Wir haben einen Hektar Land eingezĂ€unt. Auffallend ist, die Hunde bleiben von selbst in der NĂ€he der Begleitperson! Jeder neue Tag  ist voller Hoffen, Sehnen, Bangen und Freuen. Die Hunde können sich ca. 45 Minuten lösen, herumschnĂŒffeln. Dann gehen wir alle gemeinsam zurĂŒck ins Haus. Jetzt gibt es FrĂŒhstĂŒck fĂŒr die Tiereltern und einen kleinen Happen fĂŒr die Hunde. Die sehr DĂŒnnen bekommen ein SchĂ€lchen mit Futter, abgetrennt von den anderen, sonst gibt es Neid. Nach dem FrĂŒhstĂŒck der Zweibeiner machen wir den ersten langen Spaziergang, ca. 1 Stunde, alle Hunde ohne Leine unser GelĂ€nde ist ja eingezĂ€unt. Wir können jeden Einzelnen genau beobachten: z.B.„Jagdtrieb“ oder nicht. Die Hunde spielen und rennen miteinander, BĂ€lle werfen von uns wird durch Bellen gefordert und „jauchzend“ begrĂŒĂŸt. Wieder im Haus, die TĂŒr in der KĂŒche ins Freie steht fast immer offen - beginnt fĂŒr die Hunde der Tag zur „freien VerfĂŒgung“ und fĂŒr uns Tiereltern die Arbeit im BĂŒro. Wir fĂŒhren ein fast klösterliches Leben. Kein spontanes Pizzaessengehen, kein Shoppen, keine Party. Wenn wir von Freunden eingeladen sind brauchen wir erstmals die Organisation fĂŒr einen Hundesitter fĂŒr die Stunden, wo wir außer Haus sind. Der Spirit von Ibiza besteht bei uns nicht im Besuch einer Disco, sondern Leid in Freude zu verwandeln. Wie im Kloster gibt es auch bei uns feste "Gebetszeiten". Dabei werden nicht die HĂ€nde gefaltet, sondern gegen 12.00 Uhr wird die Hauptmahlzeit der Hunde aus verschiedenen Lebensmitteln zubereitet. Es gibt kein Industriefutter. Der Gewinn  mit einer Mahlzeit aus Lebensmitteln ist enorm: Die Hunde bleiben gesund – es gibt keinen Krebs, keine Allergien und keinen Tumor. Und sie stinken nicht aus dem Maul. FĂŒr die Hauptmahlzeit, ca. um 13.00 Uhr wird jeder Hund bei uns an seinem Platz angebunden. An den Tisch, an die Hunde-Liegen, an das Sofa, an einen schweren Stuhl. So kann jeder Hund in Ruhe und so langsam wie er will seinen Napf leeren. GĂ€be es einen großen gemeinsamen Napf, dann wĂŒrden die SchwĂ€cheren weggedrĂ€ngt. Die einzelnen NĂ€pfe werden in der KĂŒche mit dem Hundenamen versehen und dann vor den angebunden Hund hingestellt. FĂŒr uns Menschen bedeutet das sich sehr oft BĂŒcken! Einer von uns spĂŒlt die NĂ€pfe und der andere geht mit den Hunden  s o f o r t  ins Freie damit sie sich lösen können. Man kann beobachten wie wichtig das "sich lösen können“ ist! Wir sind eine gute halbe Stunde unterwegs. Dann machen alle Hunde und auch wir Menschen Siesta - wie das in Spanien ĂŒblich ist. Um ca. 17.00 Uhr fordern die Hunde durch verstĂ€rkte Unruhe, dass jetzt der ausfĂŒhrliche Nachmittagsspaziergang fĂ€llig ist. Bitte schön – eine gute Stunde. Rennen, sich jagen, BĂ€lle werfen, schnĂŒffeln – alles was das Hundeherz begehrt. Am Abend gibt es einen harten Knochen fĂŒr die Zahnreinigung. Dadurch und durch die FĂŒtterung mit Lebensmitteln stinken die Hunde nicht aus dem Maul. Nach dem Abendessen der Tiereltern geht es zum gemeinsamen Fernsehen ins Kaminzimmer. Es gibt viele Hundekissen und zwei Hundesofas.
Wir schauen die Tagesschau und dann Herzkino. Auch den Hunden gefĂ€llt das. Am Ende des Films gibt es fĂŒr alle noch einmal einen Gang ins Freie damit man in der Nacht ungestört durchschlafen kann. Das klappt wunderbar.
Vergessen wir nicht auch einem alten Hund noch eine schöne Zeit zu schenken – es geht nicht um uns – es geht um Liebe.
Wir danken unseren Mitarbeitern, ohne die das Ganze nicht zu bewĂ€ltigen wĂ€re und wir danken unseren Spendern, die es uns ermöglichen die Ärmsten der Armen zu retten.

 

Tierschutz im Ausland - wichtig wie nie zuvor
Eine uns TierschĂŒtzern in Deutschland zugetragene Information diverser Vereine ist folgende:
Hunde in Tötungsstationen – bringen dem „ Verwahrer“ z.B. jeden Tag zwei Euro und mehr durch die Behörde fĂŒr die Unterbringung und Verwahrung aufgenommener Hunde.
Was bedeutet Verwahrung?
Die dort „inhaftierten“ Tiere sind dem „ Verwahrer“ auf Gedeih und Verderb ausgesetzt. Kranke Tiere werden nicht behandelt, da deren Krankheit und deren Probleme erst gar nicht erkannt werden bzw. den „ Verwahrer“ gar nicht interessieren. Die Tiere erhalten normalerweise ihr tĂ€gliches Futter, wobei nicht gesichert ist, dass ein jedes Tier versorgt wird - aus welchen GrĂŒnden auch immer (weil es zu Ă€ngstlich ist, sich verkriecht oder krank, apathisch oder kaum noch am Leben ist). Am Wochenende ist eine FĂŒtterung in vielen FĂ€llen per se nicht vorgesehen und gesichert.
Und dann wird die Geldgier dieser „ Verwahrer“ in den Tötungsstationen offensichtlich, wenn sie von Tierschutzvereinen horrende Summen (bis zu 400€) fĂŒr ein Tier verlangen, das gerettet werden soll. Die Tiere mĂŒssen regelrecht frei gekauft werden.
Selbst bei Àlteren oder bei kranken Hunden werden diese Mondpreise verlangt.
Wollen wir diese Tiere retten? Wollen wir Tiere –insbesondere auch die, die sonst ohne unsere Hilfe auf der Strecke bleiben und zum Tode verurteilt sind, retten?
Dann mĂŒssen wir die Hilfe von Tierschutzvereinen annehmen, diese aber auch finanziell unterstĂŒtzen, damit sie die Versorgung der Hunde stemmen können.
Denn grundlegende Ă€rztliche Untersuchungen, notwendige Impfungen, Mittelmeertests, Kastrationen etc. sind Ausgaben, die fĂŒr Tierschutzvereine nicht mehr ohne unsere Hilfe zu stemmen sind.
Und ĂŒbrigens:
Ukraine Hunde finden UnterstĂŒtzung - auch mit Ihrer Hilfe – unter der Telefonnummer 0173- 53- 63  629 (Ruth Piegelbrock, 48317 Drensteinfurt/ MĂŒnsterland – NĂ€he Hamm- MĂŒnster